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Die ersten Donauschwaben bekommen ihre Ehrentafel

am Samstag, den 08. September, um 11 Uhr trafen sich am Donauschwabenufer in Ulm bei strahlendem Sonnenschein der Bürgermeister Ulms (Gunter Czisch), die Vertreter der Ungarn- und Donauschwaben (Hans Supritz usw.), weitere Ehrengäste sowie Sathmarer Landsleute von nah und fern (Deutschland, Rumänien und Ungarn) um die Gedenktafel der ersten Donauschwaben, der Sathmarer Schwaben zu enthüllen.

Der Platz in der obersten Reihe der Ehrentafeln ist berechtigt, denn mit ihrer Auswanderung setzte sich der Tross der Donauschwaben im 18. Jhd. erst in Bewegung.
Auf die Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden Otto Buchmüller folgte die Rede des Oberbürgemeisters,
der auf die wichtige Funktion der Landsmannschaften als Kulturvermittler und Garanten für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie einging. Danach hatte die Sathmarer Tanzgruppe aus München ihren Auftritt. Einen kurzen geschichtlichen Abriss der letzten 300 Jahre der Sathmarer Schwaben trug Kulturreferent Richard Holzberger vor. Beim Vortrag eines bewegenden Gedichts über das Schicksal der Sathmarer Schwaben wärend der Deportation in die Sowjetunion (1945-1950) wurden anschließend Kränze niedergelegt.

Bei geselligem Beisammensein klang die festliche Einweihung aus und es wurden schon die nächsten Zusammenkünfte der Heimatortsgemeinschaften angesprochen.

Ausstellungseröffnung am 19. Februar in Ulm

Es waren am 19. Februar um halb sieben in Ulm in der nicht vom Durchgangsverkehr gestörten Schillerstraße schon eine halbe Stunde vor der Vernissage kaum Parkplätze zu finden. In der ehemaligen Bundesfestung gelegenen Donauschwäbischen Zentralmuseum erwartete das Publikum die Eröffnung gleich zweier Ausstellungen, einmal der in Rumänien vom Abgeordneten Ovidiu Victor Ganț initiierten Wanderausstellung „Deutsche in Rumänien“ und der Ausstellung des sathmarschwäbischen Künstlers Georg Haller.

Grußreden wurden von der Ulmer Bürgermeisterin Iris Mann, dem Ministerialdirektor des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration, Julian Würtenberger, dem Vertreter der Generalkonsulin von Rumänien und dem Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat Dr. Johann Fernbach gehalten.

Leni  Perenčević übernahm die museologische Einführung und die anschließende Führung durch die Ausstellung.

Für die musikalische Umrahmung sorgten die Sopranistin Esther Kretzinger und Georges-Emmanuel Schneider auf der Violine.

An der Ausstellungseröffnung nahmen knapp 150 Besucher teil.

Vernissage am 19. Februar um 19 Uhr im DZM in Ulm

Ab Montag, den 19. Februar werden die Bilder von Georg Haller das erste Mal in Deutschland zu sehen sein. Nicht weit weg von der Stelle, an der seine Ahnen die Schachteln bestiegen um auszuwandern, liegt das Donauschwäbische Zentralmuseum. Hier werden seine Bilder im Rahmen einer Ausstellung über „Deutsche in Rumänien – eine Minderheit, viele Geschichten“ gezeigt. Umrahmt wird die Ausstellungseröffnung vom Auftritt der Opernsängerin Esther Kretzinger,  die ebenfalls sathmarschwäbischen Ursprungs ist.

Flyer zur Ausstellung

 

 

Sathmarer Familientag war ein voller Erfolg!

Bereits um 14 Uhr fing im Stadtteilhaus Gaisental der Sathmarer Familientag an, an dem Vertriebene des II. Weltkriegs und deren Nachfahren genauso vertreten waren, wie Spätaussiedler und die aufgrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit zugezogenen Landsleute. Auch interessierte Einheimische ohne Sathmarer Hintergrund nahmen an der Veranstaltung teil. Für kulinarische Köstlichkeiten sorgten Gilwatscher Frauen mit der Zubereitung der sathmartypischen Strudlis. Ab 17 Uhr präsentierte der Journalist und Autor Rudi Holzberger seine Erlebnisse über die im Sommer stattgefundene Sathmarreise zu den Verwandten. Ihm folgte ein Grußwort des stellvertretenden Landesvorsitzenden des BDV und MdL Raimund Haser. Richard Holzberger stellte seine genealogischen Forschungen über Maitingen und Gilwatsch vor und Otto Buchmüller überbrachte Grüße der Sathmarer Landsmannschaft. In heiterer Atmosphäre kam es zu interessanten Gesprächen und zu neuen wertvollen Kontakten zwischen den Teilnehmern.

Maitinger Kirche und die bewegliche Figur der Jungfrau Maria

Die Maitinger Kirche wurde 1795 nach den Plänen des Architekten Joseph Bittheuser erbaut. Er stammte aus Würzburg und war der Hofarchitekt der Karolyi-Familie. Seine Lebensdaten sind nicht bekannt aber ein möglicher Verwandter oder Bruder könnte Johann Pleikard Bitthäuser sein.

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Die Maitinger Kirche war die größte unter den sathmarschwäbischen Kirchen, den Turm konnte man fast von jeder Siedlung erblicken. Nicht nur der imposante Bau im barocken Stil macht die Maitinger Kirche besonders, es ist auch die Holzfigur der Jungfrau Maria, deren Glieder beweglich sind. Ihr werden im Lauf des Kirchenjahres verschiedenfarbige Kleider angezogen.

Es wird gemutmaßt, dass die Maitinger Siedler ähnlich wie die Scheindorfer (ihre Figur ist jetzt in Bad Wurzach) die Holzfigur aus der Urheimat mitgenommen hätten oder sie auf der Reise angefertigt hatten. Anfang des 20. Jh. war die Figur in einem schlechten Zustand. Der damalige Pfarrer Leo Haugg hatte sie zur Restauration nach Innsbruck geschickt. In Sathmar ist diese Figur einzigartig und war Gegenstand verschiedener Fernsehreportagen im ungarischen Fernsehen.

Kopf und Holzberger – woher kamen die Ahnen

Die Namen Kopf und Holzberger kommen im genealogischen Grundlagenwerk von Vonhaz nicht  vor. Mit dem Werk von Hacker bin ich auch nicht weitergekommen, es gibt zwar einige Einträge unter dem Namen Kopf, aber die Angaben über die Personen halfen nicht weiter, da ich den ersten Ahnen, der in Sathmar angekommen ist, noch nicht identifiziert habe. Ein weiterer Grund für das Fehlen der Namen in der Liste von Vonhaz, könnte dem Umstand geschuldet sein, dass meine Ahnen aus anderen benachbarten deutschsprachigen Gebieten wie z.B. aus der Zips zugewandert sind. Der letzte Stand meiner Forschungen ist unter dem Menüpunkt Tagebuch nachzulesen.

Die Häuser und das Grab von Elisabeth Baumann in Gilwatsch

OLYMPUS DIGITAL CAMERALaut Familienüberlieferung wurde das obige Haus von Johann Lang, dem Ehemann von Elisabeth Baumann erbaut. Die Familie lebte in diesem Haus bis 1908, als es zur Schule umfunktioniert wurde und zog danach in das Gebäude der alten Schule, in das heute noch bewohnte Schmitzes-Haus.

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Das Grabstein wurde nach Jahren unlesbar, die Namen und die Geburtsdaten wurden mit Farbe nachgezeichnet. Die Fehler lassen sich aufgrund von fehlenden Quellen erklären, Johann Lang starb 1930 und der Mann von Valeria Lang hieß „Csomai“.

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Es hat sich bestätigt, Maria Baumann, die Mutter von Georg Haller ist wahrscheinlich  1847 geboren und die Eltern hießen laut Teremer Hochzeitsbuch Andreas Baumann und Maria Mellau. Sie war die Tante meiner Ururgroßmutter Elisabeth Baumann, denn ihr Vater Florian Baumann und Maria Baumann waren Geschwister. Meine Ururgroßmutter Elisabeth Baumann war die Kusine ersten Grades von Georg Haller.