Kirchenbuch

Die katholischen Kirchenbücher der schwäbischen Siedler wurden in der ersten Generation von Pfarrern geführt, die deutschstämmig -und sprachig waren, wie die Beispiele von Maitingen und Schinal zeigen. Pfarrer Paul Feigel betreute Maitingen und Pfarrer Johann Holzer Schinal. Die Sprache der Kirchenbücher war bis ins 19. Jahrhundert lateinisch. Die Namen wurden bis auf Ausnahmen in der deutschen Rechtschreibung geschrieben. Im Laufe des 19. Jahrhunderts nahm die ungarische Sprache immer größeren Raum ein, vor allem Vornamen wurden in ihrer ungarischen Form wiedergegeben.

Im kommunistischen Rumänien wurden die Kirchenbücher von der Staatsmacht eingefordert. Die Kirchenbücher mit sathmarschwäbischem Bezug werden heute zum größten Teil im Sathmarer staatlichen Archiv verwahrt. Als Familienforscher hat man an einem Publikumstag (Montag bis Mittwoch) die Chance 5 Kirchenbücher zu bestellen. Die Katholische Kirche führte eine Kopie der Kirchenbücher (ab dem Jahr 1826) deren Existenz der Securitate nicht bekannt war. Diese Kirchenbücher können im bischöflichen Archiv in Sathmar eingesehen werden. Alle Gemeinden die zum Sathmarer Komitat gehörten sind hier vertreten, die Kirchenbücher von Merk, Wallei und Saiten, die jetzt in Ungarn liegen, sind hier auch vorhanden.

 

 

 

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